Empfehlungen
Günstige Reiseangebote
Weitere Infos über
Work & Travel
Spezialist für round the world
Flugtickets
Online-Magazin für
Australien-Interessierte
Australien-Blogger
Was wäre unsere Reise ohne die Lonely Planets :)
Unverzichtbar auf jedem Trip… wo gibt es was zu sehen und wo kann man günstig übernachten.
Der Lonely Planet für Australien wird übrigens auch als “die Bibel” bezeichnet ;) Man trifft wohl keinen Backpacker ohne einen LP…

Nach fast zwei Monaten Perth
war die Zeit für einen weiteren Roadtrip gekommen.
Wir hatten das Glück einen Relocation-Camper von Kea
zu ergattern, der uns gerade mal 1 Dollar am Tag kostete.
Ein wirklich modernes Teil mit Dusche und Toilette an Board
und viel mehr Platz um sich zu bewegen :)
Sechs Tage hatten wir Zeit um den Camper in Adelaide wieder
abzugeben. 3300km on the road!
Landschaftlich hatte unsere Route einiges zu bieten.
Vor allem der Süden Westaustraliens hat uns super gefallen.
Unser erstes Tagesziel war das “Valley of Giants” in Walpole
an der “South Coast”. Ein Tal mit Baumriesen und einem Rundgang
zwischen den Baumwipfeln. Einige der Riesen sind bis zu
90m hoch mit gewaltigem Stamm. Diese spezielle Eukalyptusart
findet man nur hier.
Weiter am Meer entlang Richtung Osten findet man die schönsten
Strände in Australien. Das Wasser ist hier so klar, dass man
bis auf den Grund sehen kann. Leider kommen diese Eindrücke
auf den Bildern nicht richtig rüber. Die Gegend um Esperance
im Süden ist ein kleines Ferienparadies, noch ist hier
kaum etwas los…
Die Buchten in dieser Gegend sind ein Traum.
Nach Esperance ging es in die Nullerbor Wüste, komplett andere
Landschaft und 50 Grad im Schatten. Bis dahin lagen aber
noch rund 1000km vor uns die wir an einem Tag schafften!
Die Nacht verbrachten wir dann Mitten in der Wüste in einem
Nest namens Eucla und einem wundervollen Sternenhimmel.
Absolute Dunkelheit und weit und breit kein Licht zu sehen.
Von hier kann man die Milchstraße sehen und mit etwas Glück
sogar Satelliten und die ISS mit bloßem Auge.
Apropos Satellit, hier in der Wüste ist in den 80-Jahren
einer abgestürzt und die Reste kann man heute in einem kleinen
Museum besichtigen.
Am Nächsten Tag standen wieder 1000km auf dem Programm -
immer gerade aus versteht sich. Auf dem Weg lag die längste
gerade Strecke in Australien ohne eine einzige, kleine Kurve.
150km nur gerade aus, da wünscht man sich einen Tempomaten.
Immer 110 und versuchen nicht einzuschlafen :)
In der Nullabor hat es nicht einmal Bäume, nichts so weit
das Auge reicht. An manchen Stellen führt die Straße sehr
nahe am Meer entlang und man sieht auf einmal das blaue Meer
und steile Klippen vor sich. Wunderschön und eine Abwechslung
für die Augen. Die Wüste geht hier tatsächlich bis ans Meer.
Noch in der Wüste kam dann die Grenze zu Südaustralien,
der trockenste Staat in Australien.
Übernachtet haben wir in Port Augusta an der Schwelle
zum Outback bei 42 Grad. Auf dem Weg dorthin sieht man
immer wieder kleine “Twister”, kleine Sandwirbelstürme
da die Luft so trocken ist. In manchen Gegenden hier hat
es seit 2 1/2 Jahren nicht mehr wirklich geregnet.
Als die Bilder laufen lernten :)
Es war mal wieder Zeit für ein paar bewegte Bilder.
Die folgenden Videoclips sind aus Sydney und Perth.
Viel Spaß beim Anschauen. Wir hatten auf jeden Fall
viel Spaß beim Drehen ;)
Videos
Sydney 1
Sydney 2
Sydney 3
Sydney 4
Sydney 5
Sydney 6
Sydney 7
Sydney 8
Sydney 9
Sydney 10
Perth 1
Perth 2
Perth 3
Perth 4
Perth 5

Time to say goodbye! Fast zwei Monate waren wir nun an der Westküste und es hat uns super gefallen.
Vielleicht unsere schönste Zeit in Australien. Tolle Unterkunft,
gutes Essen, interessante Ausflüge, nette Mitbewohner(in) und die brennende Sonne Westaustraliens :)
Das Leben hier im Westen ist noch etwas ruhiger und gelassener wie an
der Ostküste.
Die einzige wirkliche Stadt hier ist Perth und dass in einem rießen Staat
mit der Fläche von 2,5 Mio. km² halb so groß wie ganz Europa :)
Der Großteil ist Outback, Wüste und Busch.
Es gibt hier aber auch kilometerlange und menschenleere Strände mit
kristallklarem Wasser. WA ist zudem, wegen seiner Mienen, der reichste
Staat Australiens. Gold, Silber, Uran, Kohle etc.
Die folgenden Bilder sind aus Perth und Fremantle. Perth hat uns sehr
gut gefallen. Sehr sauber und viele alte Gebäude.
Fremantle ist eine kleine Vorstadt mit Hafen und vielen schönen
Stränden. Hier landeten die ersten Siedler und hinterliesen
ihre Spuren. Ein paar aktuelle Bilder aus Lesmurdie und unserem Haus
sind auch dabei. Hier gibt es traumhafte Sonnenuntergänge! :)
Am Di. geht es dann auf einem neuen Roadtrip zurück nach Adelaide.
Goodbye WA!
Perth, Fremantle, Lesmurdie und Western Australia
Bilder 1
Bilder 2
Jetzt wollen wir auch mal etwas über unsere Arbeit hier
in Down Under erzählen, nicht dass es so aussieht, als
würden wir hier nur Spaß haben und nix tun! :)
In der Tat arbeiten wir seit November immer wieder und
hier in Perth seit ca. vier Wochen.
Vor allem Sasi ist sehr fleißig und findet immer sofort
bei Subway eine freie Stelle.
Bei Robin ist es im IT-Business etwas schwieriger.
Arbeit gibt es genug, aber leider will ihn keiner für nur
3-4 Wochen. Die meisten Stellen verlangen mindestens
sechs Monate Aufenthalt. So schlägt er sich mit
Gelegenheitsjobs, vor allem Gartenarbeit, durch. :)
Hier wird wenigsten Cash bezahlt.
Die Bilder sind aus Brisbane und Perth.
Arbeiten
Bilder

Die Nacht war für uns um vier zu Ende.
Noch halb schlafend brachen wir Richtung Wave Rock
in der Mitte des westaustralischen Outbacks auf.
Der Wave Rock, benannt nach seiner Form, ist wie die
Pinnacles ein Werk aus Wind und Wasser über Millionen
von Jahren entstanden. Leider war der Himmel bewölkt,
so kamen die verschiedenen Farbschattierungen nicht richtig
zur Geltung. Nichtsdestotrotz ein beeindruckender
Anblick. Der Wave Rock ist übrigens ca. 400 Km von
Perth entfernt :)
Auf dem Heimweg machten wir noch Stop in der s.g.
Mulgas Cave, der Höhle eines kinderessenden
Aussätzigen! Eine vieler Legenden über die Aborigines.
Eine Stunde von Perth entfernt besuchten wir eine
der ältesten Städte hier in West Australien. York
ist eine richtige kleine verschlafene Countrystadt.
Seit der Blütezeit um 1900 hat sich hier nicht mehr
viel getan. Der Milchshake im Straßencafe war aber
erste Sahne :)
Völlig erschöpft kamen wir gegen 18.00 Uhr wieder
in Perth an.
Wave Rock, Mulga Cave und York
Bilder

Etwa 300 Km nördlich von Perth findet sich direkt an
der Küste ein wirklich einzigartiges Naturschauspiel.
Eine Wüste mit gelben Sand und den s.g. Pinnacles,
uralte Steinsäulen aus Kalk, Muscheln und Pflanzenresten.
Der etwa 180 Km² große National Park war vor 500.000 Jahren
der Grund eines Meeres und durch Wind und Wetter wurde
diese bizarre Landschaft geformt. Einige der Säulen sind
bis zu 5m hoch.
Um die Pinnacles in der Morgensonne zu sehen, mussten wir
bereits um fünf aufstehen, um dann gegen neun vor Ort zu
sein. Leider war es zu dieser Zeit noch etwas bevölkt,
aber wie man sehen kann, hatten wir trotzdem unseren Spaß :)
Die Mädels immer trittsicher mit Flip Flops in der Wüste!!!
In direkter Nachbarschaft finden sich Dünen aus schnee-
weißem Sand. Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich aus
wie Schnee ;)
Ein altes Autowrack mitten im Dünenmeer war nur schwer
zu erkennen.
Auf dem Heimweg ging es wieder durchs Outback und vorbei
an alten Kirchen und Schulgebäuden spanischen Ursprungs
aus der Zeit der ersten Siedler.
Erschöpft und voller Sand kamen wir dann gegen sechs Uhr
wieder in Lesmurdie an.
Mit das Beste was wir hier gesehen haben!
Mittlerweile sind wir schon einen Monat in Perth.
Vor genau vier Wochen hat uns Birgit am Bahnhof abgeholt
und in unser kleines Paradise gebracht.
Wir wohnen in Lesmurdie, einem kleinen Stadtteil von Perth
in den Perth Hills. Die Innenstadt ist ca. 30 Min entfernt
und hier hat jedes Grundstück min. 0.5 Hektar :)
Unser Haus ist schon fast ein Ferienresort mit Pool und
eigener Wohnung. Wir haben eine eigene Küche, Bad,
Schlafzimmer, Wohnraum mit TV etc. Das Haus mit den
Pferdekoppeln erinnert etwas an das Grundstück aus der
Serie Dallas :)
Wir leben zusammen mit June unserer Gastgeberin und ihrem
Sohn Branden. Zeitweise wohnten hier im Haus fünf Deutsche,
es hat also genügend Platz :) Nach der Abreise von Jochen
und Lena sind wir jetzt noch zu dritt.
Die Freundlichkeit der Australier überrascht uns immer wieder
aufs Neue. June hilft uns mit jeder Sache oder Frage die
wir haben, wir können ihre Autos benutzen und das Internet
ist ebenfalls frei. Mit dem Kochen wird abgewechselt, mal
kocht June, dann wieder die Deutschen :)
Nicht zu verachten sind die Sonnenuntergänge hier in Lesmurdie,
mit Blick auf Perth und am Horizont der Indische Ozean.
Noch zu erwähnen wären die zwei Hunde hier, groß aber sowas
von lieb und graulbedürftig ;)
Das Baby auf den Bildern ist Junes Enkelkind Jackson.
Ein ganz besonderer Tag war Robins Geburtstag vergangenen
Dienstag. Nach einem reichhaltigen und ausgiebigen Frühstück
(mit selbstgebackenem Kuchen von Sasi und deutschem Brot),
saß Robin dann erstmal eine Stunde lang mit verbundenen Augen
im Auto, das Tagesziel war eine Geburtstagsüberraschung :)
Es ging auf “Penguin Island”, eine kleine Insel südlich von Perth.
Wir konnten zwar keine wilden Pinguine und Seelöwen sehen,
aber dafür zehn kleine Frackträger in der lokalen Auffangstation.
Die Insel war übersäht von Vögeln aller Art und das Wasser
konnte klarer nicht sein. Der weiße Sandtrand bot genügend
Platz für einen ausgedehnten Sonnenbrand :)
Daheim in Lesmurdie angekommen sprang die ganze Bande zur
Abkühlung erstmal in den Pool.
Das anschließende BBQ rundete diesen Tag ab. Zum Nachtisch
gab es dann noch einen weiteren Kuchen von der Familie und
natürlich Geschenke :P Jhuhu!
Das war Robins erster Geburtstag im Sommer und endlich mal
mit gutem Wetter :)
Dank an die Mädels für diesen schönen Tag!
Bilder
Robins Geburtstag

Ganz traditionell feierten wir den australischen Nationalfeiertag
mit einem Barbecue am Swan River in Perth.
Zusammen mit unserer Mitbewohnerin Birgit und
dem Sohn unserer Gastgeberin Branden gings,
wie für hunderte Andere, auf den Weg in den Burswood Park.
Dort warteten bereits ein paar weitere Freunde mit einem
kleinen BBQ auf uns.
Zum ersten mal lagen auch Frühlingsrollen und Fisch
auf dem Grill.
Das folgende Feuerwerk nach Sonnenuntergang war doppelt
solange wie das Silvesterfeuerwerk in Sydney.
Die Aussies feiern Australia Day wie Weihnachten und Ostern
zusammen :)
Leider konnte unsere Fahne nicht mit der Großen mithalten,
die zu Beginn des Feuerwerks von einem Hubschrauber
über den Himmel gezogen wurde :)
Der Australia Day ging übrigens drei Tage lang und fällt
ein Feiertag auf einen Sonntag, wird dieser am Montag
nachgeholt. Da kann Deutschland noch lernen ;)
Bilder
Australia Day

Von Ost nach West, 4352Km, von Sydney nach Perth,
3 Tage und 3 Nächte, durch drei Zeitzonen,
vom Pazifik an den Indischen Ozean.
Eines der größten Abenteuer Australiens.
Auf diese Reise haben wir uns schon bei unserer Ankunft
in Australien gefreut und gefürchtet :)
Wie würden die drei Nächte im Zug sein?
Jetzt haben wir die Antwort - besser als erwartet ;)
Robin schlief drei mal auf dem Boden zwischen den Sitzen
und Sasi versuchte sich auf unseren Sitzen bequem zu machen.
Nach drei Monaten an der Ostküste und in den großen Städten,
wurde es höchste Zeit wieder das Outback zu sehen.
Die Reise führte durch die grünen Blue Mountains, vorbei
an Minenstädten im Outback über die große Nullarbor Wüste
nach Perth im Westen. Vorbei an Geisterstädten mit einer
Population von sieben!
Ganze fünf mal durften wir den Zug für eine Weile verlassen
und uns die Füße vertreten. Unseren längsten Stop
hatten wir in Adelaide.