Apr
25

Wellington und Fähre

abgelegt in Die Südinsel, Die Nordinsel, Road & Traintrips, Reisen, Neuseeland

Die einzige Autoverbindung zwischen der Nord- und Südinsel Neuseelands ist eine Fährverbindung. Die Fähren verkehren zwischen Wellington auf der Nordinsel und Picton auf der Südinsel.
Vorallem die Fahrt durch die Fjorde und vorbei an wunderschönen Buchten der Südinsel ist ein Erlebnis. Mit dem Wetter hatten wir auf den Fahrten leider weniger Glück. Auf der Hinfahrt verdeckten Wolken die Fjorde und auf der Rückfahrt machte uns ein Sturm Probleme und wir hatten mit Übelkeit zu kämpfen :)
Auch Wellington hat uns gut gefallen mit seinem berühmten “Cablecar” und dem Museum “Te Papa”. Neben der Maorikultur ist hier vor allem die vulkanische Geschichte Neuseelands äußerst anschaunlich dargestellt. Höhepunkt war der Erdbebensimulator :)
Bevor wir die Reise auf die Sündinsel antraten genossen wir einen ausgiebigen Spaziergang entlang dem Hafen.

Bilder
Wellington und Fähre

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Apr
24

Christchurch 18.04.2008

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Letzter Stopp auf der Südinsel war Christchurch an der Ostküste. Christchurch ist die zweitgrößte Stadt Neuseelands und zugleich Sitz des neuseeländischen und amerikanischen Antarktikprogramms. Von hier aus starten sämtliche Antarktikexpeditionen und versorgen die Camps am Ende der Welt mit Proviant. Wen wundert es, dass die Hauptattraktion von Christchurch ein Antarktikcenter ist :) Einmalig in der Welt. Neben einer abenteuerlich Fahrt in einem original Häggelund gibt es hier sämtliche Infos rund um den südlichen Kontinent. Die Kiwis verstehen es wirklich ein Museum interessant zu gestalten. Ein frostiges Erlebnis hatten wir in der Eiskammer in der ein Eissturm simuliert wurde. Los gings bei -8 Grad, dann stiegen die Windgschwindigkeiten bis 50km/h und die Temperaturen fielen schnell. Mehr als fünf Minuten hätten wir es dort drinnen nicht ausgehalten :) Zum Glück hatten wir unsere Erkältungen schon hinter uns ;)
Auch die Innenstadt hat uns gut gefallen mit einer Rundfahrt in der historischen Straßenbahn von 1900. Hier findet man viele alte Gebäude aus der Zeit der ersten Siedler.
Auf dem Weg zur Fähre kamen wir noch an einer Seehundkolonie vorbei.


Apr
23

Mt. Cook 17.04.2008

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Unser Weg führte uns zurück in die südlichen Alpen zum
höchsten Berg Neuseelands. Mt Cook, benannt nach dem englichen
Entdecker James Cook (hier muss man erst mal etwas finden,
was nicht nach ihm benannt ist ;))
Landschaftlich aber eines der Highlights unseres Neuseelandtrips.
Nach einer kurzen Nacht auf dem ca. 20km entfernten Campingplatz,
wurden wir mit einem traumhaften Blick auf die Schnee bedeckten
Gipfel geweckt. Ein seltener Anblick, denn laut Lonely Planet
ist die Spitze des Mt. Cooks nur an wenigen Tagen im Jahr zusehen.
Auch hier hatten wir mit dem Wetter wieder richtig Glück und
genossen einen sonnigen Wandertag.
Dieser führte uns zuerst zum Kea-Point, von dem aus wir einen
sagenhaften Blick auf Mt. Cook und den Mueller See hatten.
Weiter ging es zu einer Hängebrücke die über den Muellerriver
führte. Ein Abfluss des Muellergletschers.
Nach einer kurzen Autofahrt kamen wir im Tasman Valley
an. Hier befindet sich Neuseelands größter Gletscher, der Tasman
Gletscher, leider nicht so schön weiß wie der Fox Gletscher,
aber dafür gewaltig. Der am Fuß liegende Gletschersee gefriert im Winter und im Sommer treiben hier Eisberge, ein toller Anblick!


Apr
19

The Catlins und Otago Region 14.04. - 16.04.2008

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Ganz im Süden Neuseelands lag unser nächster Stop.
Eine raue, aber wunderschöne Küstenregion namens
“The Catlins”. Neben dem südlichsten Punkt
“The Slope” sahen wir dort einen versteinerten Wald,
direkt an der Küste, sogar mit echtem Pinguin :)
Dieser war ein Yellow Eyed Penguin, einer der seltensten
der Welt. Außerdem trafen wir während eines Strandspaziergangs
auf riesige Seelöwen, ebenfalls lebendig, auch wenn man das
auf den ersten Blick nicht sah, da sich diese faulen Viecher
kaum bewegen :)
Zum Kontrast gab es faszinierenden Regenwald mit zahlreichen
Wasserfällen und Weiden voll mit Schafen.
Weiter ging es in eine Stadt namens Dunedin an der Ostküste,
die sich mitten in der Otago Region befindet. Auf der dortigen
Halbninsel befindet sich die einzige Albatrosskolonie auf dem
neuseeländischen Festland.
Weiter nördlich findet man am Strand die sogenannten Boulders, runde
Felsen die von wasser und Wind geformt wurden. Eine interessantes Fleckchen Erde.

Bilder
The Catlins und Otago Region

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Apr
17

Milford Sound 12.04 - 13.04.2008

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Neuseelands größte Attraktion und somit auch meistbesucht
heißt “Milford Sound”. Ein Fjord am Ende der Welt. Nur zu erreichen
über eine ewig lange, aber wunderschöne Fahrt durch die Fjorde
der Südinsel. Hier nahmen wir sogar Teil am Dreh von Herr der Ringe
Teil 4 ;) OK es war nur der Dreh eines Autowerbespots den wir
beobachtet haben.
Nachdem wir den Sonnenuntergang leider knapp verpasst hatten, konnten wir den Fjord dennoch in einem schönen Abendlicht bewundern.
Am nächsten morgen ging es dann endlich aufs Wasser. Unsere Bootsfahrt führte uns durch den ganzen Fjord bis hinaus ans offene Meer. Die Fahrt ging vorbei an zahlreichen Wasserfällen,
in einen sogar fast hinein :) Die Berge der Fjorde sind mit dichter Vegetation bedeckt und einige haben sogar eine weiße Schneespitze. Durchschnittlich fallen hier sieben Meter Regen pro Jahr. Aber nirgendwo in Europa würde man so klares Wasser finden.
Die Landschaft hier ist einfach atemberaubend.

Bilder
Milford Sound

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Apr
17

Queenstown und Wanaka vom 10.04. - 11.04.2008

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Nach unser eisigen Erfahrung am Geltscher fuhren wir weiter Richtung
Süden nach Queenstown. Zuvor machten wir aber noch einen
Stop in Wanaka, einem kleinen, gemütlichen Bergdorf umgeben von
zwei wunderschönen Seen am Rande der Berge. An den bunten
Bäumen machte sich der Herbst immer mehr bemerkbar.
Nach einer Nacht in Wanaka und einer kurzen Fahrt kamen wir
dann in Queenstown an, der Spaßstadt Neuseelands.
Hier kann man so gut wie jede (extrem) Sportart machen, die
einem einfällt. Bungee, Rafting, Paragliding und vieles mehr.
Dafür fanden wir allerdings weder den Mut noch das nötige Kleingeld.
Wir fuhren lieber gemütlich mit der Seilbahn den Berg hinauf und
genossen die gigantische Aussicht über Queenstown, dessen See und die umliegenden Berge von der Aussichtsplatform aus. Danach machten wir uns noch auf, den Berg auf einem kleinen Rundweg zu erkunden. Auserdem hatten wir riesßen Spaß die sogenannte
“Luge” entlang zu heitzen. Hier sitzt man in einem kleinen Schlitten
auf Rollen und kann auf zwei unterschiedlich schnellen Bahnen den
Berg hinunterfahren.
Queenstown selber ist eine nette, kleine Stadt mit Wohlfühlfaktor.
Wir haben es uns hier erstmal im Starbucks gemütlich gemacht :)


Apr
15

Fox Gletscher vom 09.04. - 10.04.2008

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Unser erstes Eiserlebniss hier in Neuseeland hatten wir auf dem
Fox Gletscher in den südlichen Alpen der Südinsel.
Im Gegensatz zu den meisten andern Gletschern weltweit,
wächst dieser, und zwar runde 10cm am Tag.
“Schuld” daran sind die Australier :)
Australien erzeugt eine Menge heiße Luft die dann
über die Tasman Sea zieht und dort viel Feuchtigkeit
aufnimmt. In Form von Regen und Schnee regnet diese
dann hier in den Alpen wieder ab.
In dieser Region gibt es im Jahr ca. 50 Meter Schnee und 6 Liter Regen
pro m², eine ganze Menge. Der 350m tiefe und 13km lange
Gletscher liegt gerade mal 250m über dem Meeresspiegel
und der nächste Strand ist nur 20km entfertnt. Einen Gletscher
würde man hier also nicht gerade erwarten.
Am Fuße des Berges findet man wohl das einzige Bergdorf mit
einem Schild Richtung Strand ;)
Der Zugang zum Gletscher ist alleine nicht möglich, so sind wir mit
einer Tour dort hin. Dieses alte Familienunternehmen benutzt noch heute
die Busse von 1920, um die Toursiten zum Gletscher zu fahren.
Dort angekommen ging es erstmal eine Stunde durch den Regenwald,
immer Berg auf, bis wir dann das erste Eis erreichten.
Nun war es Zeit unsere Spikes an die Stiefel zu schnallen,
um auf dem Eis besseren Halt zu finden. Es war schon ein besonderes Erlebnis
durch diese Eislandschaft zu wandern, vorbei an von Wasser
geformten Löchern und Tunneln. Unser Guide bereitete uns den Weg
mit dem Eispickel damit wir besser hindurch kamen.
Die Ausblicke ins Tal waren fantastisch. An manchen Stellen,
wo das Eis nicht besonders dick war, erzeugte die Sonne
ein wunderschönes Blau. Auch hier auf dem Gletscher
spielte an diesem Tag das Wetter mit blauen Himmel super mit.
Wir hatten viel Spaß bei unserer Wanderung durchs Eis.
Auf den Bildern zu diesem Beitrag ist noch der ca. 30Km
entfernte Franz Josef Gletscher und die Berge der Südlichen Alpen
zu sehen.


Apr
11

West Coast und die Pancakerocks 08.04. - 09.04.2008

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Besonders überrascht waren wir von der Westküste der Südinsel.
Ein Paradies, das wir hier gar nicht erwartet hatten :)
Wunderschöne Buchten und Strände auf der einen Seite und
Berge voller Palmen und Farne die im Abendlicht leuchteten
auf der Anderen.
Die raue Küste erinnerte uns an die Great Ocean Road in
Australien. Auch hier an der Westcoast ringt das Meer immer
mehr Land ab und formt eine fantastische Küstenlinie.
Eine Formation wird “Pancakerocks” genannt, die Felsen
sehen aus wie übereinander gestapelte Pfannkuchen ;)
Unser Campingplatz lag direkt am Strand mit herrlicher
Sicht auf den Sonnenuntergang.

Bilder
West Coast und die Pancakerocks

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Apr
10

Abel Tasman National Park 06.04. - 07.04.08

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Nach der dreistündigen Fährfahrt von Wellington auf der Nordinsel
nach Picton auf der Südinsel, fuhren wir ein kleines Stück weiter
Richtung Westen und verbrachten die Nacht dierekt am Meer.
Am nächsten morgen ging es dann in den paradiesischen Abel Tasman
Nationalpark. Da dort allerdings keine Straßen hinein führen,
mussten wir auf eines der vielen Wassertaxis zurückgreifen. Wir
hatten viel Spaß auf der Fahrt im Jetboot :)
Dieses setzte uns am Ausgangspunkt für unseren Walk ab, der Teil
einer insgesamt 50 km langen Wanderstrecke ist. Wir begnügten uns
mit 10 km. Unsere Wanderung begann mit der Mittagspause
an diesem wunderschönen Strand, bevor es auf durch den Wald ging.
Unser Weg führte vorbei an malerischen Buchten und traumhaften
Stränden. Achja, den größten Teil dieser Strecke haben wir barfuß
zurück gelegt! Stolz!
Wieder im Hafen hatte sich das Meer mehrere hundert Meter zurück
gezogen und die Boote lagen auf dem Trockenen.
Ein seltsamer Anblick.
Die restlichen Wassertaxis wurden nun mit Traktoren in die Stadt
gezogen. Ebbe und Flut hautnah.