Jul
25

Das war die Westküste der USA

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Runde vier Wochen waren wir an der Westküste der USA unterwegs. Von LA in Kalifornien, Las Vegas, über den Grand Canyon in Arizona, Bryce Canyon in Utah über Oregon bis nach Seattle in Washington. Damit ging auch ein langersehnter Traum in Erfüllung. Einmal Kalifornien und die Naturwunder des Westens hautnah zu erleben, wer träumt nicht davon.
Dazu kamen die vielleicht zuvor nicht so bekannten Staaten Oregon und Washington mit ihren einzigartigen Landschaften und einem ganz besonderen Charme.
Im Radio dröhnte “California Dreaming” und “Get your kicks on the Route 66″ auf unseren 6500 Km durch die Westküste. Wir durchquerten Wüsten, fuhren vorbei und durch Mammutbäume, entlang einsamer Traumstrände bis hinauf zu schneebedeckten Vulkangipfeln! Was für ein Spaß :) Eine tolle Zeit und viel Erfahrungsaustausch hatten wir auch bei unserer Familie in Portland und San Francisco.
Wir werden auf jeden Fall wieder kommen!
Ein paar Eindrücke aus unserem Trip gibt es hier:

Bilder
Westküste USA

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Mai
26

Death Valley am 6.5.08

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Nach Bryce Canyon fuhren wir am selben Tag noch zurück nach Las Vegas in Nevada um am nächsten Morgen Richtung Death Valley in Kalifornien aufzubrechen. So hatten wir zugleich die Chance durch drei Staaten der USA zu fahren.
Das Death Valley ist ein seltsamer, interessanter Ort. Eigentlich eine Wüste voller Leben. In den verbliebenen Wasserstellen schwimmen kleine Fische und über die Salzseen rennen Echsen die sich farblich kaum von der Umgebung unterscheiden. Neben den besagten Salzseen findet man hier vor allem interessante Felsformationen, Sanddünen und viel trockene Erde.
Das Death Valley ist der größte National Park der USA und zugleich der tiefste Punkt im Land. Einige Bereiche liegen unterhalb des Meeresspiegels. Zum Glück besuchten wir diese Region im Frühling. Wir durften bei “nur” 38 Grad schwitzen, im Sommer steigen die Temperaturen auf über 50 Grad!
Wie sollte es anders sein, am trockensten Ort Nordamerikas gibt es einen grünen Golfplatz mitten in der Wüste. Am künstlich angelegten Wasserhandicap trinken abends die Tiere :)

Bilder
Death Valley


Mai
26

Bryce Canyon und Red Canyon am 5.5.08

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Namentlich nicht so bekannt wie der Grand Canyon, aber mindestens genau so beeindruckend war der Red Canyon und der Bryce Canyon National Park. Den Tipp bekamen wir von unserm lieben Onkel Steve aus Amerika. Was die Natur hier geschaffen hat ist einfach überwältigend. Dieser Satz konnte man wohl schon öfter hier lesen, aber es trifft einfach immer wieder zu :)
Ein gigantischer Anblick wenn man in den Canyon hinuter schaut und diese rot leuchtenden Felsen und Sand sieht. Unser 2 Meilen Walk durch den Park hat das Bild dann noch abgerundet. Hitze, leuchtende Felsen dazwischen noch Schnee, vereinzelt grüne Bäume und Saskia in Flip-flops ;)
Unser Abstecher nach Utah hatte sich mehr als gelohnt.

Bilder
Bryce Canyon

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Mai
19

Grand Canyon 3.5. - 5.5.08

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Was uns wirklich umgehauen hat war der Grand Canyon! Der Name könnte treffender nicht sein. Nach unserem ersten Blick auf den Canyon standen wir nur noch sprachlos da! Definitiv ein Naturhighlight in der ganzen Welt.
Unsere Ankunft am Grand Canyon war mitten in der Nacht und wir hatten Probleme ein Zimmer zufinden. Alles schien ausgebucht zu sein. Nach fast einer Stunde der Suche konnten wir wohl das letzte Zimmer (und das Teuerste) ca. 10 Meilen vom Park entfernt ergattern. Am nächsten Morgen machten wir uns gleich auf die Suche nach einem neuen und günstigerem Zimmer im Park. Es sei erwähnt, dass Robin an beiden Tagen versucht hat ein Zimmer zukriegen und jedesmal hieß es “sorry, we’re full!”. Saskia ist dann kurz darauf in genau dieselben “Hotels” und siehe da, ein Zimmer war immer noch zu haben!? Die einzig negative Erfahrung am Grand Canyon.
Aber zurück zum Thema, mit einer Größe von 493,077 Hektar wohl die größte “Schlucht” der Welt. Um den Sonnenaufgang zusehen mussten wir bereits um 4 Uhr aufstehen, was sich aber natürlich gelohnt hat :) Ein überwältigender Anblick wenn die ersten Sonnenstahlen auf die roten Felsen treffen. Noch imposanter war aber der Sonnenuntergang. Die ganze Landschaft wurde in ein fast mystisches Licht getaucht.
Überrascht haben uns auch die vielen mehr oder weniger wilden Tiere. Hier kann es schon vorkommen, dass auf einmal ein Elch auf der Straße steht. Ganz beliebt sind die vielen Eichhörnchen die sich ohne weiteres anfassen lassen.
Schön anzusehen waren auch die vielen Holzgebäude, Lodges und kleinen Hotels des Parks.
Interessant ist die Liste der meisten Verletzungen und Unfälle am Grand Canyon hier folgend:


Mai
11

Las Vegas und Hoover Dam

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Las Vegas
Los Angeles war eine verrückte Stadt, aber dann kam Las Vegas :) Mitten in der Wüste im Süden Nevadas liegt dieses riesige Spieleparadies für Erwachsene. Hier kann man das Geld wirklich riechen. Wenn man entlang des berühmten Las Vegas Strips schlendert und diese gigantischen Gebäude auf beiden Seiten sieht, fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Neonlichter und Scheinwerfer machen die Nacht zum Tage. Wenn die Sonne untergegangen ist erwacht Las Vegas erst richtig zum Leben. Tausende von Menschen strömen in die Casinos mit ihren verschiedenen Themen und Shows, darunter Paris, das alte Rom, New York, Venedig, Ägypten und viele mehr. Natürlich besuchten wir auch das berühmte Bellagio Casino aus dem Film Ocean’s Eleven mit seiner gigantischen Wasserfontänenshow. Gleich nebenan bot das Treasure Island Casino eine beeindruckende Piratenschlacht im hauseigenen Pool und versenkte dabei eines der beiden Schiffe.
Am Tage begaben wir uns auf in neue Welten und erlebten Star Trek im Hilton hautnah. Wir bekämpften die Borg und begaben uns auf eine Zeitreise mit den Klingonen :) Ein wahrhaft galaktisches Erlebnis!
Auch ein Besuch im berühmten Hardrock Cafe durfte nicht fehlen. Gleich gegenüber fanden wir das Hofbräuhaus Las Vegas, was man hier nicht alles findet ;)


Mai
10

Route 66

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Get your kicks on route 66… Die beste Zeit hat diese Straße definitiv schon hinter sich. In den meisten Karten ist die Route 66 nicht mehr eingezeichnet, da der Zugang nur mit einem Vier-Rad-Antrieb möglich ist.
Es gibt aber noch ein paar Stellen an denen die bekannteste Straße der USA noch nicht ganz den alten Glanz verloren hat. Vereinzelt sieht man noch die Neonschilder der Route 66 Cafes und Restaurants.
Auf unserem Weg nach Las Vegas und später auf dem Weg zum Grand Canyon führt der neue Highway dicht an der Route 66 vorbei. Hier hatten wir die Möglichkeit ein paar Meilen auf der Route 66 zu fahren. Ab und zu sieht man dann sogar noch das ein oder andere berühmte Schild.
Beginn der Route ist genau auf dem Santa Monica Pier in L.A. und führt dann über San Bernardino, über Barstow, Kingman und letztendlich nach Chicago. In San Bernardino haben wir drei Stunden damit verbracht irgendwelche Überreste zufinden :) Als wir an Tankstellen nach dem Weg fragten, kannte keiner die Straße! Eine wirkliche Überraschung. Wir fanden dann aber doch was wir suchten ;)