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New York vom 28.05 - 01.06.2008

abgelegt in New York, Reisen, Leben, USA

Tja nun war es soweit, unser letzter Stop auf unserem “round the world trip” sollte New York sein. Gut es war so geplant, aber dass wir es auch wirklich durchziehen, da erfüllte sich für uns ein Traum. New York war der gewünschte Abschluss unserers zehn monatigen Trips. Vier Tage hatten wir in New York, genau richtig um diese quirlige und total verrrückte Metroploe kennen zu lernen.
Manhatten sahen wir zuerst von oben in einem wunderschön rot des Sonnenuntergangs. Als unsere Maschine auf dem JFK Flughafen aufsetzte, war es dann bereits Nacht. Zuerst belagert von sämtlichen Taxi und Beförderungsanbietern, enschieden wir uns dann für das “Super Shuttle”. Eines steht fest - nie wieder! :)
Unser billig Hostel in der Upper Westsite, mit dem süßen Namen “Candy Hostel”, war alles andere als süß, aber wir hatten ein Zimmer für uns alleine. Es musste bar gezahlt werden und alle Wertsachen wanderten in das Schließfach für 5$ pro Tag!
Nun aber zu den schönen Dingen dieser Stadt. Eines muss man New York lassen, diese Stadt hat schon einen ganz ausgefallenen und verrückten Charme zu bieten der uns gut gefallen hat. Hier aber zu leben wäre undenkbar :)
Unser erstes Ziel war spontan der Ground Zero. Heute eine rießige Baustelle. Ein komisches, nachdenkliches Gefühl, das von vielen berichtet wurde, überkam uns aber nicht. Erst von oben, von der Sicht des Empire State Buildings, hatten wir einen Überblick des Ausmaßes und konnten sagen, hier fehlen eindeutig die Zwillingstürme. Abgesehen davon, Manhatten muss man einfach mal von oben gesehen haben. Im Abendlicht warf das Empire State Building einen riesigen Schatten auf die Stadt.
Eine NY typische Rundfahrt mit einem Touri-Doppeldecker-Bus durfte natürlich nicht fehlen. Es ging durch die verschiedensten Stadtteile von Manhatten bis Harlem, heute eher ein “ganz normales” Wohnviertel. Die Nachttour führte uns nach Brooklyn von wo aus wir einen tollen Blick auf Manhatten genossen. New York, New York dröhnte aus den Lautsprechern im Bus und jeder grölte mit :) Beim Besuch des Financial Districts konnten wir neben der Wallstreet auch einen Teil der Geschichte NY sehen. Die Trinity Church, vor der auch schon die Helden aus dem Film “National Treasure” standen.
Eine kurze Bootsfahrt führte uns zu der weltberühmten Freiheitsstatue und auf dem Rückweg nach Ellis Island, dem Ort, an dem über 12 Mio. Einwanderer ihr Glück versuchten. Der Regen brachte an diesem Tag etwas Abkühlung in die Schwüle.
Noch am selben Tag konnten wir in der NYer U-Bahn ein tolles Beispiel der typischen Straßenmusik kennenlernen. Das “Hypnotic Brass Ensemble” aus Chicago, zehn Bläser und ein Drummer sorgten für gelassene Stimmung untertage.
Am darauf folgenden Tag liefen wir entlang des Broadways, vorbei am Times Squere. Wohl der verrückteste Ort in Manhatten. Das Leben ist eine Show! Der Hotdog an der Ecke durfte natürlich nicht fehlen, wie der Besuch im Hard Rock Cafe ;)
Eine Schifffahrt auf dem Hudson und ein kurzer Besuch in der Stadtbibliothek, bekannt seit “The day after tomorrow”, rundeten den Tag ab. Abends ging es nochmal zum Rockefeller Centre. NY bei Nacht, ein toller Anblick! Der Chrysler Building leuchtete in der Ferne.
An unserem letzten Tag besuchten wir den Central Park, das Herz der Stadt. Eine grüne Oase in der Baseball gespielt wird oder man einfach nur die Sonne im Gras liegend genießt.
Der anschließende Besuch im “National Museum of History” stellte den Abschluss unserers NY Besuches dar.
Die Zeit völlig unterschätzt, verpassten wir nur um ein Haar unseren Flug nach London. Die Fahrt mit der U-Bahn durch Brooklyn dauerte weit aus länger als geplant :) Spannung lag in der Luft… es war doch noch geschafft. Wir saßen in der Maschine Richtung Heimat. Nach zehn spannenden Monaten war es endlich soweit - Heimflug!