Vom 11. bis zum 17. März haben wir uns nochmal auf eine Farm
getraut, nachdem unser erstes Woofing-Erlebnis eher nüchtern
ausgefallen war :)
Zur Erinnerung -> Woofing in Mary Farms
Aber dieses mal hat alles gestimmt. Die Woche war super
mit tollen Eindrücken und richtiges Leben und Arbeiten auf
einer Aussifarm. Die Farm names Nowillilla liegt ca. 60km
von Adelaide in mitten der Adelaide Hills, einer wunderschönen
Hügellandschaft.
Emfpangen wurden wir, wie könnte es anders sein, von einer
Deutschen :) Der Eigentümer war die ganze Woche geschäftlich
unterwegs. Er arbeitet als Ingenieur und da kam die Frage auf -
ist die Farm nur eine Hobbyfarm??? :)
In der Tat ist die Farm nicht die Haupteinnahmequelle zu sein.
So war unsere Gastgeberin Conny eigentlich auch nur eine
Wooferin, allerdings schon seit fünf Monaten und nun
den Laden sozusagen schmeißt ;)
Sie hat den Job übrigens sehr gut gemacht und uns alle
Abläufe und Arbeiten gezeigt.
Sasi genoß die Zeit mit den Pferden, Füttern, Striegeln etc.
Robin hat sich mehr für die Schafe interessiert, besonders
die zwei kleinen Zwillingslämchen haben es ihm angetan.
Ohne Handfütterung und spätere Trennung von der Herde hätten es
die zwei wohl nicht geschafft. Neben 30 Pferden und 200 Schafe
gab es auf der Farm noch ca. 50 Rinder, Hühner,
Hund und eine Katze. Schlangen und Spinnen aller Art und Größe
nicht zu vergessen. Das große, dicke Schaf auf den Bildern ist übrigens ein Alpaca :) Es soll die Schafe vor Füchsen beschützen.
Teil unserer Aufgaben war es, neben der Arbeit mit den Tieren,
die Zäune instandzuhalten, neue Kabel für die
elektrischen Zäune verlegen und eine Tränke zu reparieren.
Nicht zu vergessen jeden morgen nach frischen Eiern zu schauen
und den Gemüsegarten zu wässern.
Die Arbeit war übrigens nur zwischen 7 und 11 möglich, da
ab 12 die Sonne mit 40 Grad im Schatten brandte. Dann wieder
etwas füttern ab 17 Uhr.
Die Unterkunft und das Essen waren dieses mal vorzüglich.
Das alte Farmhaus war meistens etwas kühler als die
Luft draußen :)
Ein trauriges Erlebnis hatten wir an unserem letzten Tag.
Wir fanden auf der Weide eine Kuh die bei der Geburt ihres
Kalbes aufgegeben hat. Vermutlich war das Kalb zu groß.
So mussten wir das tote Kalb aus dem Körper ziehen um die
Mutter zu retten. Dies war nur mit Nachbarshilfe möglich, da
unsere Kräfte nicht ausreichten. Anschließend warfen wir
das arme Ding in den ausgetrockneten Bach.
Auch das ist Alltag auf einer Farm.
Bilder
Woofing - Nowillillia

Jetzt wollen wir auch mal etwas über unsere Arbeit hier
in Down Under erzählen, nicht dass es so aussieht, als
würden wir hier nur Spaß haben und nix tun! :)
In der Tat arbeiten wir seit November immer wieder und
hier in Perth seit ca. vier Wochen.
Vor allem Sasi ist sehr fleißig und findet immer sofort
bei Subway eine freie Stelle.
Bei Robin ist es im IT-Business etwas schwieriger.
Arbeit gibt es genug, aber leider will ihn keiner für nur
3-4 Wochen. Die meisten Stellen verlangen mindestens
sechs Monate Aufenthalt. So schlägt er sich mit
Gelegenheitsjobs, vor allem Gartenarbeit, durch. :)
Hier wird wenigsten Cash bezahlt.
Die Bilder sind aus Brisbane und Perth.
Arbeiten
Bilder

Ein Erfahrung der ganz besonderen Art war unser
Wwoofing in der Nähe von Cairns. Wwoofing bedeutet
Arbeit ohne Bezahlung, aber dafür freie Unterkunft
und Essen.
Wir waren eine Woche im Bush im Nirgendwo, die
nächste Stadt war eine Stunde entfernt.
Auf dieser Farm lebt ein Ehepaar - Neil und Debra.
Neben Mangos werden noch Bananen und Orangen
angebautund und es wird eigene Seife hergestellt.
Der Strom wird über Dieselmotoren generiert,
die mit Fett laufen. Trinkwasser wird aus dem nahen
Creek gepumpt, die ersten 2-3 Stunden kann man es
nicht trinken, aber dann geht es :)
Bei 35 Grad im Schatten schmeckt dann alles.
Unser Job war es z.B. die Sprinkler der Mangos
zu reinigen, den “Rasen” zu mähen oder Bananen pflanzen.
Sagen wir es mal so - die Arbeit war nicht das
Problem, die hat Spaß gemacht. Die Unterkunft
dagegen war eine interessante Erfahrung.
Die beiden leben hier in einer Wellblechhütte
zusammen mit Spinnen, Schlangen, Fledermäusen,
Fröschen und vielem mehr - im Haus versteht sich.
Der Wind bläst den Staub überall hin, in der
“Küche” lag immer eine schöne Schicht :)
Wir schliefen im Camper, unter das Bett haben
wir nie geschaut ;)
Das Essen war sehr gut, frisch und abwechslungsreich.
Da es nicht wirklich viel Arbeit gab und Neil
und Debra sowieso nie etwas gearbeitet haben -
das ist kein Scherz, fuhren sie mit uns an
Seen und Bächen zum Schwimmen. Das war eine
willkommene Abwechslung.
Bilder
Wwoofing - Mary Farms

Heute wollen wir euch über unsere ersten Jobs in downunder informieren.
Es waren vielleicht nicht die typischen Backpacker bzw. Aussie-Jobs, aber was tut man nicht alles für Geld :)
Sasi arbeitet seit 2 Wochen beim Subway hier in Alice und auch beim Palmen schneiden in Nachbars Garten war sie dabei.
Der Job im Subway hat auch den Vorteil, dass die Futterquelle nicht weit ist ;) 20% auf das Essen ist i.O.
Tja und wer hätte es gedacht, Robin sitzt schon wieder vor dem PC (Laptop) :)
Für das Redesign der Hostel-Homepage gibt es freie Übernachtung - auch nicht schlecht.
Nebenbei werden noch die Hostel-PCs repariert und jeder Gast der ein Problem mit dem Wlan hat wird auch zu Robin geschickt :)
Der Palmen-Nachbar möchte sein Haus verkaufen und so gab es genügend zu tun beim Entrümpeln. Gutes Geld - Cash versteht sich.
Hier die Bilder
Arbeiten in Alice Springs
